Montag, September 06, 2010
Immer gegen den Papst Es verwundert mich immer wieder, wie schnell die Kommentare gegen irgendetwas kommen, was der Papst gesagt hat. Was mich noch mehr wundert ist, lesen die Leute eigentlich vorher, was der Papst gesagt hat? Oder lesen sie nur das, was sie lesen wollen? Grad in dieser Woche wieder so ein Fall. Das Einzige, wovon die Rede ist, der Papst ist gegen Verwendung von Kondomen gegen Aids. Aber so aus dem Zusammenhang gerissen, na ja. Ich finde, so unrecht hat er gar nicht. Denn welcher Mediziner kann schon behaupten, dass mit der Benutzung von Kondomen Aids geheilt wird. Mit der Verteilung von Kondomen wird die Ursache nicht bekämpft und den Leuten letztendlich in ihrer Krankheit nicht geholfen. Und genau das verstehe ich, wenn ich lese, dass Kondome das Problem nicht lösen. Für mich ist die Verteilung von Kondomen ein Witz und eine Frauen verachtende Aktion. Besser wäre es, endlich die Rechte der Frauen zu verbessern, den Wert der Frauen endlich anzuerkennen und sie nicht wie ein unwertes Lebewesen zu behandeln. Da ist ja oft ein Stück Vieh wertvoller! Und da kommt vielleicht auch wieder die Religion und der Glaube ins Spiel. Wie werden die Frauen respektiert? Was ist das für ein Respekt, wenn in manchen Gebieten Mädchen im Alter von z. B. 8 Jahren verheiratet werden? – Kondome verteilen ist einfach und billig. Da würde es ja noch nicht mal auffallen, wenn man vielleicht auch noch die minderwertige Ware gleich mit verteilt wird. Ist doch eh egal. Hauptsache wir tun was. Aber ich finde, der Weg geht in die falsche Richtung und die Leute sollten sich vielleicht doch mal fragen, ob der Papst nicht etwas mehr Weitblick hat als viele ihm Zutrauen.
Papst will rebellische Bischöfe versöhnen Vor mehr als zehn Jahren exkommunizierte der damalige Papst Johannes Paul II. vier Bischöfe. Sie sind Mitglieder der erzkonservativen Bruderschaft Sankt Pius X., mit denen die Katholische Kirche so ihre Probleme hat. Jetzt will Papst Benedikt XVI. die Exkommunikation rückgängig machen. Die Publikation des Dekrets wird für Sonntag erwartet

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Kirchliches Sommerloch

Kirchliches Sommerloch

Auch die Katholische Kirche scheint ein Sommerloch zu kennen. Bisher dachte ich, das es nur in der deutschen Presse präsent sei aber der Mensch irrt.

Gerade ist das Thema Missbrauch erfolgreich von der Loveparade verdrängt worden und schon meldet sich ein Bischof, der wohl nicht in den Urlaub fuhr aus Langeweile, bei der Süddeutschen Zeitung und äussert sich, wieso er nicht gegen den Rücktritt des Bischofs Mixa war.
An dieser Stelle möchte ich doch die anderen deutschen Bischöfe loben die in den Urlaub fahren und nicht Böcke schiessen.

Es scheint bei dem Bischof ein Mitteilungsbedürfnis zu bestehen, welches er wohl nicht seiner Frau ( mangels eben dieser) mitteilen kann und so muss, die doch die doch der Katholischen Kirche so wohl gesonnen Süddeutsche Zeitung herhalten. (Das ist Ironie )

Liebe deutsche Katholiken sammelt Geld für den Urlaub eben des genannten Bischofs, dann empfindet er auch kein Sommerloch und ist ruhig und es kehrt endlich wieder Allttag und Frieden in die katholische Kirche ein.

Quo vadis

Quo vadis ist ein Buch, welches aus der Zeit der Christenverfolgung berichtet und auch als eindrucksvoller Film mehrmals verfilmt wurde.

Irgendwie denke ich im 3.  Jahr nach der Gemeindereform immer wieder an eben diesen Film.

Die Kirche wird verfolgt, von Menschen, denen die Kirche ein Dorn im Auge ist, und gleichzeitig entfernen sich die Menschen immer mehr und weiter von Gott. Am meisten aber die,  die mit Steuergeld, eben für diese Kirche arbeiten sollen. Anstatt zur Osterzeit  lange breite Gebete, für Missbrauchsopfer und geschlagene 0,000000001 % der Weltbevölkerung zu tätigen, sollten sie mal für sich selber beten oder die Gewalt in der Welt und den Hunger. ( Wenn mich nicht alles irrt,  sterben jedes Jahr ca. 30 Millionen Menschen an Hunger. Die von Gewalt und Krieg gar nicht eingerechnet.)

Mich nervt es, dass die Priester hier es nichtmals schaffen jeden Tag eine Hl. Messe zu feiern. Da sind die scheinbar schon hoffnungslos mit überfordert. Oder missverstehen sie ihre Berufung. Frage mich, wieso sie überhaupt Priester geworden sind.

Mich nervt das Gebet um Priesternachwuchs. Wir brauchen keinen Priesternachwuchs um jeden Preis. Das muss korrekt heisen: Wir beten um berufene Priester,  die der Kirche treu sind und den Aufgaben auch gerecht werden können.

Flaschen haben wir genug,  nur gibts dafür kein Pfand.

Kirche : Quo vadis

Aktuelle Presse

Aktuelle Presse. Ich finde es traurig, wie einige Politiker und die aktuelle Presse mit den Missbrauchsfällen vor 20 Jahren umgehen.

Da wird auf Bischöfe rumgeschlagen. Politiker, die eh nix mit Kirche am Hut haben, fordern Dinge, die sie nichts angehen, und alle möglichen Menschen haben zu dem Thema etwas zu sagen.

Es ist schlimm was passiert ist, aber es sind und bleiben Menschen auf beiden Seiten und nicht die Kirche, die da etwas getan hat und verschleiern möchte. Handelnde sind immer Menschen, die anderen Leid oder Unrecht zufügen. So ist die Welt.

Ich möchte nicht wissen wie viel Ungerechtigkeit die amtierende Justizministerin gerade begeht. Aber eine öffentliche Entschuldigung und Aufarbeitung des von ihr begangenen Unrechts wäre angebracht, bevor sie die Kirche angreift.  ( Ich sage nur Daten CD. Der Staat als Bezahler von Dieben !)

Mein Gedanke, hat die Kirche im Moment keine anderen Probleme, wenn sie bei dieser Diskussion mitmacht und sich am laufenden Meter die Themen von anderen vorgeben lässt ?

2010 Wünsche

Allen Lesern

ein segenreiches Jahr 2010

Wir werden auch in 2010 wieder aktiv und hoffen anzustossen und anzuregen.

team

kath-blog.de

 
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Glaube

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Glaube Immer mehr Menschen stellen sich die Frage, ob es noch aktuell ist, an einen Herrn Jesus Christus zu glauben und seinen Geboten Folge zu leisten. Nach meinen Beobachtungen der letzten Jahre sind es mehr Menschen geworden, die glauben, nur nicht an etwas Vernünftiges. Sie glauben an die Esoterik, andere wechseln zum Islam ( weil [...]

 

Früher ? Sag mir, wo die Blumen sind , wo sind sie geblieben ? So lautet der Text eines bekannten Liedes. Und wenn ich nun mein Jahr 2008 anschaue, so möchte ich das Wort Blumen mit dem Wort Religionsunterricht tauschen. Da tauchen doch immer mehr getaufte, zur Kommunion gegangene, gefirmte und kirchlich Verheiratete auf, die [...]

 

Da fragte mich die Tage ein Bekannter. Wieso bist du katholisch und glaubst so was, was die Wissenschaft doch alles widerlegt hat. Mein erster Gedanke, wieder ein Mensch, der nur von 12.00 Uhr bis mittags denkt, wenn überhaupt. Dann aber fiel mir der Satz meiner Oma ein und ich sagte den einfach auf: “War mein [...]

 

Bistum Essen

Rom scheint das Bistum Essen zu lieben.
Genn
Nach dem Übergangsbischof ( Hier bei uns in Köln) und dem Sparbischof (Katholikentage brauchen wir nicht! ) ist die Gutmütigkeit der noch Gläubigen arg strapaziert. Zumindest der neue Weihbischof macht neben dem bestenden Weihbischof eine gute Figur.

Wenn Rom jetzt noch eine endgültige Lösung finden würde, die alle zufrieden stellen würde, dann kann es ja endlich nach der Ruhezeit nach Franz Hengsbach weitergehen.

Andernfalls klingt der Vorschlag, das Bistum aufzuteilen, doch irgendwie besser, als weiter in so einer Perspektivenlosigkeit und spirituellen Armut weiterzumachen. Ich denke, so manch ein Christ könnte sich mit einem Köln oder Paderborn ( nur nicht mehr Münster! Die lernen jetzt was Untergang heisst) gut arrangieren.